Urban Sketching: Blick auf die Nationalgalerie, Budapest

Vorgestern, am vorletzten Tag unseres Herbsturlaubs, sind meine Frau und ich per Bahn von Wien aus nach Budapest gefahren. Für uns beide der erste Besuch in Ungarn. Ein kurzer Blick auf die Landkarte bestätigte meine Vermutung (ich hätte es nicht mir Sicherheit sagen können), dass Ungarn an die Ukraine grenzt. Das wiederum bedeutete, dass wir uns in einem Grenzland befanden, in dem Krieg herrscht. So nah war einem Krieg sicherlich noch nie.

Diese Tatsache war zwar in Budapest nirgends zu spüren, aber allein das Wissen darum, habe ich als irritierend erlebt.

In Budapest nahmen wir die U-Bahn, um vom Budapester Hauptbahnhof (Budapest hat übrigens zwei Hauptbahnhöfe), an dem wir ankamen, in die Innenstadt zu kommen. Da wir kein Ungarisch können und die Ticketautomaten uns zwar eine englischsprachige aber nicht sonderlich hilfreiche Oberfläche anboten, hat meine Frau einfach Leute in der Nähe um Hilfe gebeten – und quasi im Handumdrehen hatten wir zwei Tickets.

Die Fahrt Richtung Innenstadt dauert drei Stationen und dort angekommen, gerieten wir beinahe in eine Demonstration, bei der ein Teil für und ein anderer gegen die Orbanregierung demonstrierte. Wir haben die recht große Demo weiträumig umgangen.

Hier mein Blick von Pest auf die andere Seite Buda.


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