Kunst nach dem Frühstück, 28.07.26

Vor vier Jahren habe ich zu Beginn des 3-monatigen Sabbaticals mit meiner Frau wieder Spaß am Zeichnen gefunden. Besonders inspirierend fand ich damals – und auch heute noch – Danny Gregorys wunderbares Buch »Kunst vorm Frühstück«.

In diesem Buch schlägt Danny eine ganze Reihe von ebenso niederschwelligen wie lohnenden Übungen vor. Eine der ersten – wenn nicht sogar die erste – Übung lautet: Zeichne den Frühstückstisch – und zwar als durchgehende Outline. 

Das habe ich heute – zu Beginn unseres dreiwöchigen Sommerurlaubs – mal wieder gemacht, auch wenn es dem fertigem Bild nicht mehr direkt anzusehen ist. Nach dem Zeichnen der Outline habe ich nämlich direkt die Binnenkonturen und dann noch mit zwei, drei Lagen verdünnter Tusche die Schatten angelegt.

Diese Technik – mit demselben Tonwert im Wassertankpinsel durch wiederholtes Aufbringen an denselben Stellen eben tiefere Tonwerte zu erreichen – kenne ich zwar schon lange, praktisch angewendet habe ich bisher nur ausnahmsweise. Heute habe dann mal bewusst darauf zurückgegriffen und bin mit der Geschwindigkeit des Zeichnens und dem Ergebnis sehr zufrieden.


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